Pheromone
Die Tatsache, dass Pheromone in der Tierwelt eine große Rolle spielen, ist unbestritten. In der Forst- und Landwirtschaft zum Beispiel werden Pheromone eingesetzt, um Schädlinge zu bekämpfen oder auch die Population bestimmter Insekten in manchen Gebieten zu fördern. Als Sexuallockstoffe spielen Pheromone ursprünglich auch eine Rolle bei der menschlichen Fortpflanzung, die jedoch nach und nach immer geringer wird. Durch die vermehrte Körperhygiene, zum Beispiel durch tägliches Duschen, stellt der menschliche Körper die Produktion der Pheromone mit jedem Lebensjahr mehr ein, bis sie schließlich komplett zum Erliegen kommt. Das führt dazu, dass die meisten Menschen in Europa im Alter von ungefähr vierzig Jahren keine Pheromone mehr produzieren. Trotzdem kann davon ausgegangen werden, dass Pheromone nach wie vor Auswirkungen auf soziale Abläufe zwischen den Menschen haben, unabhängig von ihrem Zivilisationsgrad. Deshalb wird heutzutage häufig versucht, die gestörte Pheromon Produktion von außen zu kompensieren, was in der Regel durch den Einsatz eines Sprays erfolgt, dass durch Pheromone angereichert ist.
Ob diese Form der Pheromone wirklich eine anziehende Wirkung auf das andere Geschlecht hat, lässt sich aus unzähligen Erfahrungsberichten derer, die sie ausprobiert haben, ablesen. Allerdings geht aus diesen Berichten auch keine einheitliche Meinung hervor. Während die einen bereits seit längerer Zeit auf Pheromone schwören, halten sich andere mit ihrer Begeisterung lieber zurück, sie haben zwar eine anziehende Wirkung bemerkt, scheuen sich jedoch, diese dem Feromon zuzuschreiben. Wieder andere hingegen zweifeln vollständig an der versprochenen Wirkung und konnten keine verstärkte zwischenmenschliche Anziehungskraft feststellen.


