Arginin
Arginin ist eine proteinogene Aminosäure, die in vielen Lebensmitteln vorkommt, die in Europa zum alltäglichen Speiseplan gehören. Mit einem Anteil von rund 15 Prozent des gesamten Proteingehalts ist Arginin zum Beispiel in Walnüssen in großer Menge enthalten, aber auch in Schweinefleisch oder in Erbsen lassen sich größere Mengen Arginin nachweisen. Obwohl der menschliche Körper im Rahmen des Harnzyklus selbst Arginin herstellen kann, reicht diese Menge nicht aus, um den Gesamtbedarf des Körpers an Arginin zu decken. Besonders dann, wenn der Körper durch eine Krankheit geschwächt ist oder sich der Mensch noch in der Wachstumsphase befindet, reicht das eigens produzierte Arginin nicht aus und muss daher dem Körper von außen zugeführt werden. Durchschnittlich nimmt ein Mensch 70-90g Arginin pro Tag über seine Nahrung auf, im Krankheitsfall oder im Rahmen einer speziellen diätischen Ernährung wird Arginin von den Ärzten als heilungsfördernder Wirkstoff eingesetzt. Auch bei Sportlern, deren Muskulatur stets immensen Belastungen standhalten muss und bei denen eine einfache Pferdesalbe nicht mehr viel ausrichten kann, wird es als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Auch als natürliches Potenzmittel kann Arginin eingesetzt werden, weil es sich zur diätischen Behandlung einer erektilen Dysfunktion eignet. Seine Wirkung auf diesem Gebiet ist leider bisher nicht unumstritten, einige Studien kommen zu einem positiven Ergebnis, wohingegen andere Untersuchungen eher davon ausgehen, dass keine potenzsteigernde Wirkung vorhanden sei. Auch im Rahmen einer diätischen Behandlung von Atherosklerose, endothelialer Dysfunktion und zur Unterstützung des Kreislaufsystems kann Arginin eingesetzt werden und hat auf diesen Gebieten bereits zu guten Ergebnissen führen können.


